Ein Lebensraum für den Laubfrosch – Natur fördern, Vielfalt bewahren

Still, grün und kaum zu überhören: Der Laubfrosch ist nicht nur eine kleine Amphibienart, sondern auch ein Symbol für lebendige, funktionierende Ökosysteme. Seit 2004 unterstützt die Berninghausen Stiftung daher das Langzeitprojekt „Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensraumbedingungen für den Laubfrosch im Raum Zeven“.

Gemeinsam mit der Stiftung Naturschutz Rotenburg wird in dieser Region ein vernetztes Amphibienbiotop gepflegt und kontinuierlich und beständig erhalten – mit Teichen, Feuchtwiesen, Rückzugsräumen und Wanderkorridoren für Amphibien.

Das Besondere: Dieses Biotop ist kein abgeschlossenes Einzelprojekt, sondern ein lebendiger Naturraum, der kontinuierlich gepflegt und liebevoll instand gehalten wird – mit dem Ziel, dem bedrohten Laubfrosch und vielen weiteren Arten dauerhaft Rückzugsorte zu bieten.

Die Förderung durch die Berninghausen Stiftung macht es möglich, dass über Jahre hinweg Landschaftspflege, Artenschutz und Umweltbildung Hand in Hand gehen. Durch behutsame Eingriffe, gezielte Biotoppflege und langfristiges Engagement entsteht hier ein grünes Netzwerk – und ein echtes Beispiel dafür, wie Naturschutz wirken kann, wenn man ihm Zeit gibt.

AUCH INTERESSANT

Überlebensstrategie heimischer Lurche

Wie überleben heimische Lurche in der kalten Jahreszeit? Im Jahr 2011 stand das Projekt „Überlebensstrategie heimische Lurche“ bei der Ökologiestation Bremen e. V. im Mittelpunkt.

Vielfalt der Lehre sichtbar gemacht

1997 würdigte der Berninghausen-Preis Lehrende, die mit außergewöhnlichem Engagement und kreativen Ansätzen die Hochschullehre bereicherten.

Statistik und Geschichte – Zwei Wege zu exzellenter Lehre

Im Jahr 2008 wurden zwei engagierte Lehrende mit dem Berninghausen-Preis ausgezeichnet.