Interaktive Formate und interdisziplinäre Ansätze

Im Jahr 2013 wurde der Berninghausen-Preis zum 20. Mal verliehen – ein bedeutendes Jubiläum, das die langjährige Tradition der Anerkennung exzellenter Lehre an der Universität Bremen unterstreicht. In diesem Jahr wurden zwei engagierte Lehrende für ihre herausragenden Beiträge zur Hochschullehre geehrt:

Lisa Lüdders und Mark Heckmann aus dem Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften wurden für ihre innovative Teamlehre ausgezeichnet. Sie entwickelten ein interaktives Lehrformat, das Studierende aktiv in den Lernprozess einbezog und praxisnahe Einblicke in die Gesundheitswissenschaft vermittelte.

Prof. Dr. Frank Jahnke aus dem Fachbereich Physik/Elektrotechnik erhielt den Preis für seine engagierte Lehre, die Studierenden nicht nur fachliches Wissen, sondern auch kritisches Denken und wissenschaftliche Methodenkompetenz vermittelte.

Der Berninghausen-Preis wird durch die Unifreunde Bremen e. V. verliehen – ermöglicht durch eine Zustiftung der Berninghausen Stiftung, die sich seit 1992 für die Anerkennung und Förderung hervorragender Lehre an der Universität Bremen einsetzt.

Bildquelle: Universität Bremen

AUCH INTERESSANT

Der Anfang einer besonderen Würdigung

Im Jahr 1992 wurde der Berninghausen-Preis für ausgezeichnete Lehre und ihre Innovation erstmals vergeben – und legte damit den Grundstein für eine bis heute gelebte Tradition der Wertschätzung guter Hochschullehre an der Universität Bremen. Mit dieser Auszeichnung werden Lehrende geehrt, die mit neuen Methoden und außergewöhnlichem Engagement ihre Studierenden begeistern.

Die Familien-Stiftung in Jahren

1989 gründeten Monika und Friedo Berninghausen die „Bremer Naturschutzstiftung“, die sich 2004 in die „Berninghausen Stiftung“ umbenannt hat.

1995 – Nobelpreisträger Manfred Eigen zu Gast in Bremen

Im Jahr 1995 unterstützte die Berninghausen Stiftung einen besonderen Abend: Im Rahmen der renommierten Vortragsreihe „Welt – Stadt – Wissenschaft“ der Wittheit zu Bremen war der Nobelpreisträger Manfred Eigen zu Gast – mit einem Vortrag, der sich mit einer der zentralen Fragen moderner Naturwissenschaft beschäftigte: „Was bleibt von der Biologie des 20. Jahrhunderts?“