Der Anfang einer besonderen Würdigung

Im Jahr 1992 wurde der Berninghausen-Preis für ausgezeichnete Lehre und ihre Innovation erstmals vergeben – und legte damit den Grundstein für eine bis heute gelebte Tradition der Wertschätzung guter Hochschullehre an der Universität Bremen. Mit dieser Auszeichnung werden Lehrende geehrt, die mit neuen Methoden und außergewöhnlichem Engagement ihre Studierenden begeistern.

Erste Preisträgerin war Prof. Dr. Annelie Keil, die mit ihrem interdisziplinären Ansatz in den Human- und Gesundheitswissenschaften Maßstäbe setzte. Ihre Lehre verband wissenschaftliche Tiefe mit gesellschaftlicher Verantwortung – und forderte Studierende heraus, komplexe Zusammenhänge nicht nur zu verstehen, sondern auch kritisch zu hinterfragen.

Die Auszeichnung würdigte ihre besondere fachliche, didaktische und methodische Qualität sowie ihren Mut, neue Wege in der Lehre zu gehen.

Der Preis wird durch die Unifreunde Bremen e. V. vergeben – ermöglicht durch eine Zustiftung der Berninghausen Stiftung, die von Beginn an die Idee unterstützte, gute Lehre sichtbar und wirksam zu machen.

Bildquelle: Universität Bremen

AUCH INTERESSANT

Interaktive Formate und interdisziplinäre Ansätze

Im Jahr 2013 wurde der Berninghausen-Preis zum 20. Mal verliehen – ein bedeutendes Jubiläum, das die langjährige Tradition der Anerkennung exzellenter Lehre an der Universität Bremen unterstreicht. In diesem Jahr wurden zwei engagierte Lehrende für ihre herausragenden Beiträge zur Hochschullehre geehrt.

Lehre, die Teilhabe schafft

Im Jahr 1999 wurde Prof. Dr. Georg Feuser mit dem Berninghausen-Preis für seine herausragende Lehre im Bereich der integrativen Pädagogik ausgezeichnet. Feuser, der am Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen lehrte, setzte sich mit außergewöhnlichem Engagement für eine Bildung ein, die Vielfalt nicht nur anerkennt, sondern aktiv fördert.

Heimischen Lurchen auf der Spur

Wohin wandern Kröten eigentlich im März? Im Jahr 2015 stand bei der Ökologiestation Bremen e. V. das Projekt „Heimischen Lurchen auf der Spur“ im Mittelpunkt – mit einem besonderen Augenmerk auf den Schutz von Amphibien im Straßenverkehr.