Sprachgeschichte, Psychologie und globaler Dialog

Im Jahr 2025 wurde der Berninghausen-Preis für hervorragende Lehre zum 33. Mal verliehen. Die Auszeichnung würdigt Lehrende der Universität Bremen für ihr außergewöhnliches Engagement und innovative Lehrkonzepte.

Kategorie „Gute Lehre“

Dr. Barbara Aehnlich (Fachbereich 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften) überzeugte die Jury mit ihren praxisnahen und wertschätzenden Seminaren zur historischen Sprachwissenschaft. Die Studierenden lobten besonders ihr offenes Feedbackklima, ihre durchdachte Veranstaltungsstruktur und ihr Engagement, ein oft unterrepräsentiertes Thema anschaulich und schulnah zu vermitteln.

Kategorie „Studierendenpreis“

Dr. Ulrike Flader (Fachbereich 9 – Kulturwissenschaften) wurde für ihre dialogorientierte Lehre ausgezeichnet, die kreatives Lernen als kollektiven Prozess versteht. Sie schafft eine angstfreie Lernatmosphäre und ermöglicht durch digitale Lehre den Austausch mit internationalen Studierenden, etwa aus Rojava. Ein Ansatz, der Studierende sowohl fachlich als auch persönlich bereichert.

Dr. Julia Stern (Fachbereich 11 – Psychologie) überzeugte durch hohe fachliche Kompetenz, strukturierte und interaktive Lehrveranstaltungen sowie ihre offene und inklusive Haltung. Ihre Lehre berücksichtigt Barrierefreiheit ebenso wie internationale Perspektiven und wurde von Studierenden mit Bestnoten bewertet.

Der Berninghausen-Preis wird durch die Unifreunde Bremen e. V. verliehen, ermöglicht durch eine Zustiftung der Berninghausen Stiftung, die sich seit 1992 für die Anerkennung und Förderung hervorragender Lehre an der Universität Bremen einsetzt.

Die Preisträgerinnen des Berninghausenpreises 2025
Bildquelle: Universität Bremen

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Lehre mit Haltung

1996 standen Lehrende im Mittelpunkt, die ihre didaktischen Ansätze nicht nur mit Fachkompetenz, sondern auch mit Haltung und kritischem Denken verbanden. Der Berninghausen-Preis ging in diesem Jahr an zwei Persönlichkeiten, die Lehre als dialogischen Prozess verstanden – geprägt von Offenheit, Praxisbezug und Verantwortungsbewusstsein.

Heimische Amphibien – Von Kindern entdeckt

Wie viele Beine hat ein Molch? Und warum wandert ein Frosch? Im Jahr 2020 wurde im Projekt „Heimische Amphibien – von Kindern entdeckt“ der Ökologiestation Bremen e. V. genau hingeschaut, gelauscht – und ganz viel entdeckt.

2016 – Visionen, Bewegung, Begegnung: Vielfalt im Fluss

Mit der siebten Verleihung des Bremer Diversity Preises „Der bunte Schlüssel: Vielfalt gestalten!“ wurde 2016 erneut deutlich: Vielfalt ist kein Ziel, sondern ein kontinuierlicher Prozess – getragen von Menschen mit Mut, Kreativität und Haltung.